Küstenmuseum

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Sonderausstellung - Schiffsmodelle mit Geschichte(n)

Das Küstenmuseum Wilhelmshaven verfügt in seiner Sammlung über eine große Anzahl von Schiffsmodellen. Einige davon sind dauerhaft im Museum ausgestellt, der größere Teil war aber seit Jahren dem Publikum verborgen. Vom 13.05. bis zum 30.11.2018 sind sie nun wieder zu sehen.

Schiffsmodelle bieten einen hohen Reiz für Betrachter jeden Alters. Sie erfordern keine Vorkenntnisse. In der Ausstellung wird zunächst durch eine chronologische Anordnung ein Überblick über die Entwicklung des Schiffbaus von der Kaiserlichen bis zur Kriegsmarine geboten. Zusammenstellungen von Schiffen dreier Modellbauer bieten die Möglichkeit auch die „Handschrift“ der Urheber zu vergleichen. Einige unfertige Modelle geben Einblick in ihren Arbeitsprozess.

Eine besondere Gruppe bilden die Buddelschiffe und Dioramen, die häufig von Seeleuten in ihrer Freizeit gefertigt wurden. Auch wenn sie nicht maßstabsgetreu gearbeitet sind, belegen sie beeindruckende Fähigkeiten und stellen jedes für sich ein eigenes Kunstwerk dar.

Bis vor wenigen Jahren machten die Seebäderschiffe einen wichtigen Teil der Verkehrsmittel vor Ort aus. An eine Fahrt mit der WILHELMSHAVEN nach Helgoland erinnern sich viele Wilhelmshavener gern zurück. Und genau diese Erinnerungen sollen einen weiteren Teil der Ausstellung ausmachen: Die Besucher erhalten die Möglichkeit ihre persönlichen Geschichten beizutragen, die sie mit den Modellen oder Originalschiffen verbinden. So wird die uns bekannte Geschichte der Stadt um zahlreiche Erinnerungen erweitert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Begegnungen hinter Stacheldraht

Vom 22. Juli bis zum 30. November 2018 zeigt das Küstenmuseum eine Sonderausstellung, die sich einem besonderen Kapitel des Ersten Weltkriegs widmet: „Begegnungen hinter Stacheldraht. Deutsche Kriegsgefangene im Lager Bandō in Japan 1917-1920“.

Die Marinesoldaten gerieten bei der Verteidigung der deutschen Kolonie Tsingtau in China in japanische Kriegsgefangenschaft. Unter der Leitung von Oberst Matsue Toyohisa entwickelte sich im Kriegsgefangenlager Bandō ein vielfältiges kulturelles und gewerbliches Leben. So kam es auch zur berühmten Erstaufführung von Beethovens 9. Symphonie in Japan, die dort noch heute zu
den beliebtesten Musikstücken zählt. Die Kriegsgefangenen gelangten 1920 nach mehrjähriger Haft zurück nach Deutschland. Die ersten drei Transportdampfer aus Japan liefen im Februar und März in Wilhelmshaven ein, wo die Heimkehrer mit großer Begeisterung empfangen wurden.

Eine Ausstellung des Museum Lüneburg

Ausstellungsdauer
13.05.18 - 30.11.18

Preise
Erwachsene: 5,00 €
Ermäßigt I (Kinder 6 – 15 Jahre): 2,50 €
Ermäßigt II (Schüler ab 16, Studenten, Azubis, Arbeitslose, Behinderte ab 80 %, Rentner): 3,50 €
Kinder unter 6 Jahre: frei

Mehr Preisinformationen

Öffnungszeiten

Februar bis November:
Di. bis So. 11 bis 17 Uhr

Ausstellungsdauer
22.07.18 - 30.11.18

Preise
Erwachsene: 5,00 €
Ermäßigt I (Kinder 6 – 15 Jahre): 2,50 €
Ermäßigt II (Schüler ab 16, Studenten, Azubis, Arbeitslose, Behinderte ab 80 %, Rentner): 3,50 €
Kinder unter 6 Jahre: frei

Mehr Preisinformationen

Öffnungszeiten

Februar bis November:
Di. bis So. 11 bis 17 Uhr

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