Küstenmuseum

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Feind ist, wer anders denkt

In der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik ließ die SED-Diktatur ihre Bürger durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) überwachen und ausspionieren. Die Unterlagen der "Stasi" genannten Geheimpolizei wurden am Ende der DDR teilweise vernichtet. Aus dem noch erhaltenen Material lassen sich dennoch Struktur, Tätigkeit und Wirkungsweise der Stasi erkennen. Es zeigt auch, dass die Stasi sich nicht nur auf das Gebiet der DDR beschränkte und auch in Wilhelmshaven spioniert wurde.

In Kooperation mit dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik zeigt das Küstenmuseum Wilhelmshaven vom 18. Februar bis zum 15. April 2018 die Sonderausstellung "Feind ist, wer anders denkt". Die Ausstellung erläutert, wie die Stasi strukturiert war, welche Methoden zur Überwachung sie anwendete und welche Rolle sie in der SED-Diktatur einnahm. Anhand exemplarischer Fälle erfahren die Besucher, wie die Stasi Andersdenkende bekämpfte und welche Konsequenzen diese Verfolgung für das Leben der Betroffenen hatte. Zudem zeigt die Ausstellung das Wirken der DDR-Geheimpolizei vor Ort in Wilhelmshaven.

Ausstellungsdauer
18.02.18 - 15.04.18

Preise
Erwachsene: 5,00 €
Ermäßigt I (Kinder 6 – 15 Jahre): 2,50 €
Ermäßigt II (Schüler ab 16, Studenten, Azubis, Arbeitslose, Behinderte ab 80 %, Rentner): 3,50 €
Kinder unter 6 Jahre: frei

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Öffnungszeiten

Februar bis November:
Di. bis So. 11 bis 17 Uhr

Rechtliches